Pressemitteilung Seeschwalben

In Wilhelmshaven, sowie Minsener Oog hat sich der Anfangsverdacht eines Ausbruchs der Vogelgrippe bei Fluss- und Brandseeschwalben bestätigt. Außerdem könnten auch Lachmöwen infiziert sein, dies konnte jedoch bisher noch nicht nachgewiesen werden. Die Nationalparkverwaltung meldete, dass in der nächsten Zeit Untersuchungen von weiteren Tieren erfolgen soll. Auch Tiere auf Texel, in Frankreich und England sollen betroffen sein. Deshalb ist es nicht auszuschließen, dass auch auf Borkum infizierte Tiere vorhanden sein könnten. Aus diesem Grund rät die Nationalparkverwaltung, wenn man auf tote oder verhaltensauffällige Vögel trifft:
 

•             Fassen Sie die Tiere auf keinen Fall an. Menschen können zu Virenträgern werden und die Geflügelpest in andere Teile des Landes verschleppen. Zwar gibt es keine Hinweise, dass die bislang im Wattenmeer nachgewiesenen Geflügelpest-Erreger bisher auf Menschen                                übergesprungen sind, ausschließen kann das aber niemand.

•             Halten Sie Abstand, belassen Sie das Tier an Ort und Stelle und lassen Sie die Vögel in Ruhe sterben. Halten Sie auch Ihren Hund auf Abstand (Anleinpflicht!).

•             Sollten Ihnen bei Spaziergängen auffällig viele tote oder kranke Vögel auffallen, informieren Sie bitte die zuständigen Veterinärbehörden über Ihre Beobachtung und den Fundort.
 

Den infizierten Vögeln kann nicht geholfen werden. Deshalb sollte dafür gesorgt werden, dass die Umgebung ruhig ist und sie nicht weiter gestresst werden. Deshalb bitte die Nationalparkverwaltung und die Stadt Borkum darum, keine kranken Tiere aufzusammeln und zu pflegen.

Außerdem gilt das Verbot, wildlebende Tiere, egal ob Vögel, Seehunde und andere Säugetiere, an ihrem Ruheplatz aufzusuchen, zu berühren, aufzuheben oder mitzunehmen, unabhängig von der derzeitigen Gefahr der Geflügelpest.